Hammer mit hoher Durchschlagskraft

Größter Montabert-Hydraulikhammer schafft schwersten Felsaushub planmäßig - Überzeugend beim ersten Einsatz

Den größten Hydraulikhammer der Montabert-Baureihe, einen 5,7 t schweren V 65, nahm unlängst das mittelständische Familienunternehmen Karl Bau GmbH aus dem niederbayerischen Innernzell in Dienst. Beim ersten Einsatz dieses Montabert-Hammers in Deutschland wurde er gleich richtig gefordert: Es galt, für ein Kraftwerk eine Baugrube in reinem Felsgestein zu erstellen.


Hammer mit hoher Durchschlagskraft


Als erstes Unternehmen in Deutschland kaufte die Firma Karl Bau aus Innernzell den größten Montabert-Hydrauklikhammer V65. Bei der Übergabe verdeutlichen (v.l.) Baustellenleiter Josef Bauer, Baggerfahrer Franz Schrönghammer und Montabert-Händler Johann Paulus die Dimensionen des 5,7 t schweren Hammers.


Die Karl-Gruppe, entstanden aus einem reinen Bauunternehmen, ist heute auf vielen Betätigungsfeldern aktiv. Dazu gehört das Betreiben von sechs eigenen Wasserkraftwerken mit der Erzeugung von 62 Mio. Kilowattstunden umweltfreundlichem Strom. Daneben hat sich Karl mit dem Erwerb und der Restrukturierung von Unternehmen in Umbruchsituationen einen Namen gemacht. Nicht zuletzt werden bundesweit Immobilien aus verschiedenen Wirtschaftsbranchen entwickelt und verwaltet.

Als jetzt für das eigene Kraftwerk an der Talsperre Kriebstein ein neues Turbinenhaus zu bauen war, sahen die Planungen den Aushub einer 10 bis 12 m tiefen Baugrube in reinem Fels vor. "Wegen der Standsicherheit der Staumauer waren Sprengungen weitgehend ausgeschlossen", berichtet Unternehmer Günther Karl. "Also musste das Material herausgemeißelt werden."

Schnell war klar, dass keiner der bereits vorhandenen 15 Hydraulikhämmer aus dem gesamten Montabert-Spektrum geeignet war, diese Aufgabe zu bewältigen. Deshalb fiel die Entscheidung, den größten Montabert-Hammer anzuschaffen, einen V 65. Das 5,7 t schwere Anbaugerät wird an einem 85-t-Bagger eingesetzt. "In wenigen Wochen ist es uns gelungen, diesen schweren Felsaushub mit dem V 65 zum Abschluss zu bringen. Jeder kleinere Hammer wäre daran gescheitert", ist der Firmenchef überzeugt.

Günther Karl weiß die Qualität der Montabert-Hydraulikhämmer zu beurteilen. Seit vielen Jahren setzt er sie in seinem Bauunternehmen bei großen Abbrüchen oder beim Tief-, Kanal- und Rohrleitungsbau in felsigem Untergrund ein. Besonders  hebt er die automatische Anpassung der Schlagenergie und Schlagfrequenz an die Härte des Gesteins hervor, bei Montabert "System BRV" genannt: "Wenn die Arbeit in dem Material leicht ist, arbeitet der Hammer sehr schnell, wenn es ganz schwer wird langsamer aber mit umso größerer Schlagkraft."

Dies ermöglicht nicht nur effizientes Arbeiten, sondern vermeidet auch übermäßige Energie, die den Hammer oder dessen Trägergerätbeschädigen könnte. Die Kraft bleibt konstant, so dass stets die maximale Leistung erzielt wird. Eine sofortige automatische Absenkung der Schlagenergie, sobald das Gestein bricht, schützt das Schlagwerk, aber auch den Meißel und die Haltebolzen. Ein Energierückgewinnungsventil schont zusätzlich den Hammer durch die Wiederverwendung der nicht benötigten Energie. Dadurch zeichnen sich Montabert-Hämmer durch lange Lebensdauer und zuverlässige Einsatzbereitschaft aus.

Die hohe Verfügbarkeit sichert der zuständige Händler Hydraulik-Paule aus Luhe-Wildenau ab. Günther Karl ist mit der über sechsjährigen Zusammenarbeit mehr als zufrieden: "Der Händler steht Tag und Nacht zur Verfügung und bemüht sich wirklich intensiv um den Kunden." Die hohe Qualität der Produkte und die Leistungsfähigkeit des Services stellen für Bauunternehmer Karl beste Argumente für eine weitere enge Zusammenarbeit dar.

 

 

Hammer mit hoher Durchschlagskraft


Der Montabert-Hammer überzeugte Firmenchef Günther Karl beim Aushub einer 12 m tiefen Baugrube in massivem Fels besonders durch die automatische Anpassung der Schlagenergie und Schlagfrequenz an die Härte des Gesteins.

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